5 Tipps wie Sie Ihre Investitionen richtig verwalten

Zum erfolgreichen Investieren gehört nicht nur eine zum Investor passende Anlagestrategie, sondern auch das richtige Verwalten der Investitionen. Die Verwaltung geht Hand in Hand mit der Anlagestrategie, denn unterschiedliche Risikoprofile benötigen unterschiedliches Handling bei der Verwaltung. Wenn Sie Ihre Finanzen lieber selber in der Hand haben, anstatt sie einer Vermögensverwaltung o.ä. anzuvertrauen, finden Sie in diesem Artikel fünf nützliche Tipps, wie Sie Ihre Investitionen richtig verwalten.

Investitionen

1.  Investieren Sie nur in Produkte, die Sie verstehen

Selbst der Starinvestor Warren Buffet hält sich an diesen Ratschlag: Von Produkten, die er nicht versteht, lässt er die Finger – und wenn die Rendite als noch so attraktiv angepriesen wird. Warum ist das für die Verwaltung der Investitionen wichtig?

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Teil Ihres Geldes in ein Finanzprodukt angelegt, bei dem Ihnen nicht ganz klar ist, wie es funktioniert, z.B. an der Börse gehandelte Hebelzertifikate oder Termingeschäfte. Sind Sie dann in der Lage abzuschätzen, ob es sinnvoller ist, das Produkt abzustossen oder noch länger zu behalten?

Nein! Denn solche Entscheidungen können Sie nur gewissenhaft treffen, wenn Sie verstehen, wie das Produkt funktioniert. Für die Verwaltung Ihrer Investitionen bedeutete das also, dass Sie möglicherweise Fehlentscheidungen treffen, indem Sie eine Anlage länger halten als sinnvoll oder sie vorzeitig verkaufen. Dadurch stellen sich Verluste ein, die vermeidbar gewesen wären. Um sich Ihre Anlageverwaltung so einfach wie möglich zu gestalten, investieren Sie also nur, wenn Sie die Konditionen und Funktionsweise des Wunschrprodukts kennen.

2.  Investieren Sie nicht jeden Rappen

Zur Verwaltung Ihrer Finanzen gehört nicht nur das Anlagemanagement, sondern auch das Verwalten Ihres Notgroschenvorrats. Einen solchen sollten Sie unbedingt eingerichtet haben. Auch wenn es verlockend erscheint, sämtliches Geld, das zur freien Verfügung steht aufgrund besserer Renditemöglichkeiten zu investieren, sollten Sie dies nicht tun. Denn jede Anlageart birgt ein gewisses Risiko.

Je nachdem, in welche Produkte Sie investieren, haben diese möglicherweise sogar eine bestimmte Laufzeit, sodass Ihr Kapital darin erst einmal gebunden ist. Benötigen Sie dann schnell Geld, kann es so leicht zu einem Liquiditätsengpass kommen. In einem solchen Fall müssten Sie schnell veräusserbare Produkte, wie zum Beispiel Aktien, verkaufen, damit Sie wieder liquide werden. Das ist besonders dann ärgerlich, wenn sich die Aktienkurse gerade nach oben entwickeln und Sie eigentlich lieber noch eine Weile an der positiven Kursentwicklung partizipieren wollen, anstatt das Papier zu verkaufen.

Legen Sie deshalb jeden Monat einen bestimmten Betrag auf ein Tagesgeldkonto, wo Sie im Notfall schnellen Zugriff darauf haben. Sie werden mit diesem Geld zwar keine nennenswerte Rendite erwirtschaften, aber Sie vermeiden damit, Ihre anderen Investitionen anzapfen zu müssen, nur weil Ihre alte Waschmaschine das Zeitliche gesegnet hat.

3.  Checken Sie Ihr Portfolio regelmässig

Auch wenn Sie ein Buy-and-Hold-Investor sind, schadet es nicht, regelmässig einen Blick ins Portfolio zu werfen und zu überprüfen, wie sich die Anlageprodukte entwickeln. Möglicherweise sehen Sie bei einer Position eine Abwärtsentwicklung, sodass es vielleicht sinnvoller ist, das Produkt oder Teile daraus abzustossen und anderweitig zu investieren.

Sie können hierbei auch richtig planmässig vorgehen, indem Sie sich jeden Monat für jede Anlage oder Anlagekategorie (z.B. Aktien, Fonds, Crowdlending-Projekte, etc.) notieren, wie sich der Kurs entwickelt hat. Wenn Sie dann noch für jeden Monat einen Soll-Wert für jede Kategorie abschätzen, wie der Kurs am Monatsende steht, können Sie so einen Soll-Ist-Vergleich ziehen.

Mit dieser Methode sehen Sie genau, ob die Entwicklung Ihrer Investitionen sich in dem Bereich befindet, wo Sie sie erwarten, oder ob ein Produkt hinter Ihren Erwartungen zurückbleibt. Eine solche Analyse macht Ihnen das Treffen von Entscheidungen leichter, wenn es darum geht, das Portfolio umzuschichten.

4.  Schauen Sie über Ihren Portfoliorand hinaus

Betrachten Sie die Anlagen in Ihrem Portfolio nicht als etwas von der Finanzwelt Losgelöstes. Das gilt insbesondere für Aktien und andere Börsenprodukte. Deren Kurse entwickeln sich nämlich nicht zufällig nach oben oder unten, sondern folgen den Regeln des globalen Finanzmarktes.

Konkret bedeutet das: Behalten Sie ein Auge auf den globalen Entwicklungen der Märkte. Wenn Sie viele Aktien von Automobilherstellern oder -zulieferern in Ihrem Portfolio haben, schauen Sie sich an, wie sich die Automobilbranche entwickelt. Gibt es Trends, wo Sie einsteigen könnten? Ist die Nachfrage rückläufig, sodass es eventuell besser ist, einen Teil der Aktien zu verkaufen und in eine andere Branche oder in ein anderes Anlageprodukt zu investieren?

5.  Probieren Sie Neues aus

Eng verbunden mit dem vorigen Punkt ist das Ausprobieren von Neuem. Wenn Sie traditionell Ihr Geld an der Börse anlegen, weil Sie dort mit der grössten Rendite rechnen, ist das natürlich nicht falsch. Zum Vermögensaufbau sind Börsenprodukte sehr gut geeignet. Alles auf Aktien ist jedoch kein empfehlenswerter Ansatz, denn wie wir alle wissen, geht es an der Börse auch häufig turbulent zu.

Wer also Stabilität in sein Portfolio bringen möchte, sodass nicht nur der Vermögensaufbau im Fokus steht, sondern zu einem gewissen Grad auch der Kapitalerhalt, sollte sich abseits der Börse nach Anlagemöglichkeiten umschauen. Indem Sie sich nämlich auch andere Produkte ins Portfolio mischen, die zwar weniger Rendite generieren, dafür mit einem niedrigeren Risiko behaftet sind, ist Ihr Portfolio in Zukunft Schwankungen gegenüber robuster.

Für viele Anleger ist das auch ein psychologischer Faktor, wenn sie bei der Verwaltung ihrer Investitionen sehen, dass nicht sämtliche Produkte und Anlageklassen in ihrem Portfolio im Minus stehen.

Mittlerweile gibt es sehr viele Möglichkeiten, wie Sie Ihr Geld gewinnbringend abseits der Börse anlegen können. Eine davon ist das Crowdlending, das sich auch in der Schweiz seit einigen Jahren steigender Beliebtheit erfreut. Bei neocredit.ch investieren Sie beispielsweise einen beliebigen Betrag in ein Finanzierungsprojekt eines Schweizer KMU und haben damit nicht nur ein Anlageprodukt mit stabiler Rendite im Portfolio, sondern stärken mit Ihrer Investition auch noch den Wirtschaftsstandort Schweiz.

Fazit: Investitionen verwalten leicht gemacht

Sein Geld zu investieren, ist kein Selbstläufer, denn wenn das Portfolio nur sich selbst überlassen wird, wird es über kurz oder lang hinter den anfänglichen Renditeerwartungen zurückbleiben. Eine aktive Verwaltung ist deswegen das A und O. Je nachdem, welche Produkte Sie in Ihrem Portfolio haben, sollten Sie diese regelmässig prüfen, was vom täglichen Check bis zum monatlichen Check reichen kann. Damit haben Sie die Zügel immer fest in der Hand – ganz ohne Vermögensverwalter.

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